Eine Hochzeit im eigenen Garten oder in einem Zelt zu feiern klingt zuerst nach der entspannten Variante. Kein Saal, keine Location-Miete, einfach der eigene Garten oder eine schöne Wiese in der Familie. In der Praxis merken die meisten Paare aber schnell: genau dann muss plötzlich alles selbst organisiert werden, was eine feste Location sonst automatisch mitbringt. Genug Sitzplätze, ein trockener Untergrund bei Regen, Geschirr für 60 oder 100 Gäste, kühle Getränke, Licht wenn es dunkel wird. Diese Checkliste fasst zusammen, woran Paare im Kreis Euskirchen, rund um Aachen und in der Eifel am häufigsten denken müssen, wenn sie im Garten oder Zelt heiraten.
WETTERSCHUTZ ZUERST PLANEN
Der wichtigste Punkt kommt zuerst, weil er den Rest der Planung bestimmt: ohne festes Dach ist jede Gartenhochzeit vom Wetter abhängig. Ein Zelt oder Pavillon ist deshalb fast immer die sinnvollste erste Anschaffung, auch wenn im August die Wettervorhersage gut aussieht. Gerade in der Eifel mit ihrem wechselhaften Wetter gilt: lieber ein Zelt zu viel eingeplant als am Tag selbst improvisieren zu müssen. Bei der Größe hilft eine grobe Faustregel: rund 1,5 bis 2 Quadratmeter pro Sitzplatz, wenn Tische und Stühle mit reinsollen, plus Fläche für Buffet, Bar und Tanzfläche obendrauf.
SITZPLÄTZE UND TISCHE RICHTIG EINPLANEN
Wie viele Tische und Stühle gebraucht werden, hängt vom gewählten Tischformat ab. An einer klassischen Bierzeltgarnitur sitzen meist 8 Personen bequem, an runden 1,5-Meter-Tischen eher 8 bis 10, an schmalen Bankett-Tischen mit einseitiger Bestuhlung entsprechend weniger pro laufendem Meter. Bei 80 Gästen sind das je nach Format grob 8 bis 10 Tische. Praktisch bewährt hat sich, immer 2 bis 3 Sitzplätze mehr einzuplanen als die reine Gästezahl, weil erfahrungsgemäß nie alle gleichzeitig sitzen und trotzdem für jeden ein Platz frei sein soll. Dazu passend Tischdecken oder Hussen, je nachdem ob eher der klassische weiße Hochzeitslook oder eine rustikalere Optik gewünscht ist.
GESCHIRR, GLÄSER UND BESTECK NICHT UNTERSCHÄTZEN
Ein Punkt, den viele Paare erst spät bedenken: bei einer Feier für 80 oder 100 Gäste reicht das eigene Geschirr zuhause nirgends. Auch Leihgeschirr vom Caterer deckt oft nur das Essen ab, nicht aber Sektgläser für den Empfang, Wassergläser während des Essens oder Kaffeetassen zum Kuchen. Geschirr und Gläser passend zur Gästezahl und zum Ablauf des Tages (Sektempfang, Essen, Kaffee und Kuchen, Abendbrot) im Vorfeld durchzurechnen erspart am Hochzeitstag selbst viel Stress.
GETRÄNKE KÜHL HALTEN
Gerade im Sommer ist das ein unterschätzter Punkt: ohne feste Location gibt es meist auch keine große Küche mit ausreichend Kühlschrankkapazität. Getränkekühlschränke oder Kühltechnik für den Garten sorgen dafür, dass Sekt, Bier und alkoholfreie Getränke den ganzen Tag über kalt bleiben, ohne dass ständig Eis nachgekauft werden muss.
LICHT UND STROM MITDENKEN
Sobald es dunkel wird, entscheidet die Beleuchtung über die Stimmung. Lichterketten im Zelt, ein einfaches Lichtset für die Tanzfläche und ausreichend Stromanschlüsse für Musik, Kühlschränke und eventuell Heiztechnik sollten frühzeitig mit eingeplant werden, nicht erst wenn die Technik schon vor Ort steht. Bei Feiern im Garten ohne festen Starkstromanschluss lohnt sich vorab die Rückfrage, welche Geräte tatsächlich einen 16A-Anschluss brauchen.
FAZIT
Eine Garten- oder Zelthochzeit lohnt sich vor allem, weil sie persönlicher wirkt als ein Standard-Saal. Der Preis dafür ist, dass alles, was eine Location sonst automatisch mitbringt, selbst organisiert werden muss. Genau dabei hilft Eventverleih Haas Paaren im Kreis Euskirchen, rund um Aachen, Düren und in der Eifel: mit einem breiten Katalog aus einer Hand und Lieferung, Auf- und Abbau, statt viele einzelne Anbieter koordinieren zu müssen. Wer seinen Wunschzeitraum und die ungefähre Gästezahl kennt, kann direkt über die Website eine unverbindliche Anfrage stellen und bekommt ein passendes Angebot.